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	<title>Franz Joseph &#187; Peymann</title>
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	<description>Privat. Politisch. Pikant.</description>
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		<title>Peymann ist Gott. Und zurück an der Burg.</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 18:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Ffranz-joseph.at%2F2010%2F02%2F06%2Fpeymann-ist-gott-und-zuruck-an-der-burg%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Ffranz-joseph.at%2F2010%2F02%2F06%2Fpeymann-ist-gott-und-zuruck-an-der-burg%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Vorab: Ich bin ein glühender Fan von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Peymann">Claus Peymann</a>. Seine 80er- und Früh90er-Inszenierungen im Wiener Burg- und Akademietheater habe ich – als damaliger Jungspund – regelrecht aufgesaugt und herzhaft genossen. Noch wichtiger erschien mir seine Funktion als Theaterdirektor derselben Häuserkombi. Er hat Schwung, Engagement und viele neue Menschen ins Haus gebracht. Zum Beispiel mich – als Zuseher. Ein kantiger Zugang, leistbare Karten, spannende Features und der Schlussstrich mit der verstaubten Abo- und Eliten-Karten-Verschenk-Kultur prägten seine Zeit. Seit 1999 leitet er das <a href="http://www.berliner-ensemble.de">Berliner Ensemble</a>, wo er unter anderem 2000 Shakespeares Drama „Richard II“ inszenierte.</p>
<p>Am 9. Jänner 2009 kehrte der Regisseur Claus Peymann damit zurück ans Wiener <a href="http://www.burgtheater.at">Burgtheater</a>. In einer Neubearbeitung mit vielen neuen SchauspielerInnen erlebt der selten gespielte Klassiker seine zweite Premiere. Ich war dabei.</p>
<p>Und ich war nervös. Was, wenn mein Vererhrertum nich halten darf? Zu lange habe ich keine Peymann-Regie gesehen. Hat er sich verändert? Habe ich mich verändert? Was wenn? Mal sehen. Alle Fragen hinfällig, denn Richard II liefert mir einen Peymann, der in den Alltime-Charts meiner Theatererlebnisse in den Top 10 einen gepflegten Platz finden darf.</p>
<p>Es ist gut und berreichernd, dass die Theaterwelt mehr kennt als Shakespeare, Peymann und das Burgtheater. Aber als Teil des Ganzen versteht es diese Dreiheit einmal mehr zu faszinieren. Zumindest mich.</p>
<p>In der Übersetzung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Brasch">Thomas Brasch</a> wird hier ein uralter Text stimmungsvoll über die Bühne gefegt; der gestrige Sound bleibt bei gleichzeitiger Verständlichkeit erhalten.  Die SchauspielerInnenschaft überzeugt ausnahmslos. Achim Freyers Bühnenbild und die Kostüme von Maria-Elena Amos ergänzen das eindrucksvolle Gesamtbild.  Empfehlenswert. Sehr.</p>
<p>Umso mehr freue ich mich, dass es bei diesem einmaligen Wien-Besuch Peymanns nicht bleibt. Nächste Saison inszeniert er am Wiener Burgtheater (in Kooperation mit dem Berliner Ensemble) Peter Handkes <a href="http://wien.orf.at/stories/407245/">neues Stück</a> &#8220;Immer noch Sturm (Storm Still)&#8221; &#8211; <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091222_OTS0001">angeblich mit Gert Voss</a>.</p>
<p>Und: Gert Voss ist auch Gott. Es gibt viele GöttInnen.<br />
Oder auch keineN.<br />
Egal. In diesem Zusammenhang.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/nilsb/3375882354/in/photostream/">flickr</a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/nilsb/">Nils Bremer</a> (CC)</p>
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