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	<title>Franz Joseph Blog &#187; ÖVP</title>
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	<description>Privat. Politisch. Pikant.</description>
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		<title>Als ich für die ÖVP spielte</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 11:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franz Joseph da capo]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter MusikerInnen immer wieder Thema: Soll mensch auf Veranstaltungen von politischen Parteien spielen oder nicht? Die generellen Eckpfeiler sind zumeist ähnlich, die konkrete Umsetzung gerne abweichend. Einig scheint sich der Großteil in einer Sache: Für das BZÖ oder die FPÖ wird nicht gespielt. Eh klar, meines Erachtens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px; ; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #888888;">Ein Beitrag der Serie “<strong>Franz  Joseph da capo</strong>“, in der ich ausgewählte Posts aus meinem  früheren Blog neu veröffentliche. Erstrelease am 23.09.2007.</span></p>
<p>Unter MusikerInnen immer wieder Thema: Soll mensch auf  Veranstaltungen von politischen Parteien spielen oder nicht? Die  generellen Eckpfeiler sind zumeist ähnlich, die konkrete Umsetzung  gerne abweichend. Einig scheint sich der Großteil in einer Sache: Für das BZÖ oder die FPÖ wird nicht gespielt. Eh klar, meines  Erachtens.</p>
<p>Prominenteste Ausnahme in diesem Zusammenhang: Ex-Songcontest-Verlierer Hans Kreuzmayr aka Waterloo. Er spielte für HC Strache in dessen hetzerischen  „Daham-Statt-Islam“-Wahlkampf 2006. Siehe Video unten. Auweia.</p>
<p>Für mich selbst &#8211; als Musiker &#8211; habe ich das immer ziemlich klar definiert: Ja zu  Grün-Rot-Dunkelrot. Nein zu Schwarz-Blau-Orange. Wobei sich bei den  Schwarzen am ehesten die musikalischen Geister scheiden. Erst heuer <span style="color: #888888;">(Beitrag stammt aus 2007, siehe oben)</span> fand  szeneintern eine Diskussion statt, ob es ok sei, am Wiener  Stadtfest der ÖVP zu spielen oder nicht. Zum Glück hat sich die Frage  für mich nicht gestellt.</p>
<p>Allerdings muss ich gestehen: Einen kleinen schwarzen Punkt weist meine eigene Karriere auf.  Just in diesen  Tagen vor elf Jahren sind in Wien-Simmering Berhard-Görg-Plakate  (ÖVP-Wien) gehangen, auf denen kleine Zetterl klebten mit einem  Konzert-Hinweis für: RANK. Das war meine damalige Band. Was war passiert?</p>
<p>Vorab: Es geschah 1996, also vor der schwarz-blauen Regierung. Die ÖVP  war für mich pfui. Aber nicht pfui kack. Menschen aus meinem weiteren Umfeld veranstalteten im Zentrum Simmering ein Konzert. Wir wurden gebucht. Die Kohle kam von der ÖVP, das wusste ich. Und dass der Event ein  „Etwas-Für-Die-Jungen-Im-Bezirk-Machen“ der Volkspartei Wien sein sollte, wurde mir auch nicht verheimlicht. Meine einzige Bedingung: Keine ÖVP-Werbung per Rede  oder Transparent auf der Bühne. Das klappte auch. Im Publikum verteilte die örtliche VP-Spitze  ein wenig Schokolade, aber das irritierte niemanden, da sie derlei in  diesen Tagen ständig und überall in Simmering unternommen hatte. Scheiß drauf.</p>
<p>Aber das mit den Plakaten? Das schmerzte. Nachdem es weder vereinbart,  noch definitiv untersagt war, musste ich mich fügen. Da ging nix.  Da musste ich durch. Das war mir klar und ging auch ok. Mein Fehler.  Eigentlich.</p>
<p>Ich hoffe, es existiert kein einziges Foto von einem 96er ÖVP-Plakat mit  einem drauf gepappten RANK. Aber damals waren die Menschen – kurz vor  der großen Digitalwelle – ohnedies noch nicht so fotografierfreudig wie jetzt.  Den GöttInnen sei Dank.</p>
<p>Foto via <a href="http://www.flickr.com/photos/robboudon/3040333241/">Flickr</a> von Rob Boudon (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a>)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/07N3NLDEF9c?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/07N3NLDEF9c?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 263px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;"><a href="../wp-content/uploads/rank-svoboda.mp3">Svoboda</a></div>
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		<item>
		<title>Wie kinderfeindlich ist die Schulpolitik der ÖVP?</title>
		<link>http://franz-joseph.at/2010/12/27/wie-kinderfeindlich-ist-die-schulpolitik-der-oevp/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 18:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Standard lese ich, die ÖVP überlegt Aufnahmeprüfungen an der AHS. Mehrere Möglichkeiten werden angedacht: Neben entscheidenden Noten im Volksschulzeugnis eben besagte Eignungsprüfung oder eine einheitliche letzte Schularbeit in der Volksschule für alle SchülerInnen pro Schulbezirk oder Bundesland. Na, super. Ich frage mich, was denkt sich eigentlich eine mit Verantwortung betraute Personengruppe wie die ÖVP [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px; ; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Im Standard lese ich, die <a href="http://derstandard.at/1293369527426/Bildungspapier-OeVP-ueberlegt-Aufnahmepruefungen-an-AHS">ÖVP überlegt Aufnahmeprüfungen an der AHS</a>. Mehrere Möglichkeiten werden angedacht: Neben entscheidenden Noten im Volksschulzeugnis eben besagte <strong>Eignungsprüfung </strong>oder eine einheitliche letzte Schularbeit in der Volksschule für alle SchülerInnen pro Schulbezirk oder Bundesland. Na, super.</p>
<p>Ich frage mich, was denkt sich eigentlich eine mit Verantwortung betraute Personengruppe wie die ÖVP bei solchen Überlegungen. Der Scheiß am aktuellen Schulsystem ist doch bereits der Umstand, dass <strong>Druck und Selektion</strong> im Kindesalter vorherrschen und einem lustvollen, eigeninitiativen Bildungszugang im Wege stehen.</p>
<p><strong>SchülerInnen sind Kinder</strong>. Und Kinder sollen gefälligst Spaß und Freude am Lernen, Erfahren und Ausprobieren haben dürfen. Weg mit den Schulnoten und der ganzen Hitparaden-Schlacht! Es darf kein Besser und Schlechter in diesem Lebensabschnitt geben. Einen einheitlichen Bildungsweg für alle sechs- bis achtzehnjährigen braucht es. Moderne Schulzentren ohne Frontalunterricht, die Kinder und Jugendliche begleiten und nicht selektieren. Eine <strong>Schule, die bildet und nicht ausbildet</strong>.</p>
<p>JedeR achtzehnjährige sollte meines Erachtens den <strong>gleichen  Abschluss</strong> haben. Egal, welche Fähigkeiten und  Leidenschaften sich im schulischen Weg heraus kristallisieren. Für die  ganze Kiste rund um die Berufswahl bleibt ausreichend Zeit ab dem  dritten Lebensjahrzehnt. Heranwachsende haben nichts im engen Korsett  des Leistungs- und Erfolgsdrucks zu suchen!</p>
<p>Wer Kinder jedoch bereits im zehnten Lebensjahr zur lebensentscheidenen Prüfung zerrt und sie trennt nach stark und schwach, erreicht gar nix &#8211; außer Ellbogeneinsatz schon in jungen Jahren. Erbärmlich! Aber offensichtlich erwünscht &#8211; zumindest von jener Partei, die seit 1987 unsere Republik regiert.</p>
<p>Foto via <a href="http://www.flickr.com/photos/verzo/3700736920/">Flickr</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/verzo">Roberto Verzo</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC</a>)</p>
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		<title>ÖVP, FPÖ und ORF &#8211; Die Loser des Elefantenrundentages</title>
		<link>http://franz-joseph.at/2010/10/04/oevp-fpoe-und-orf-die-loser-des-elefantenrundentages/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 23:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, wer dem ORF den Tipp gegeben hat, dass &#8211; nur weil ATV eine Live-Wahlkonfrontation vor 2000 Menschen am Start hat &#8211; er seine &#8220;Elefantenrunde&#8221; zur Wien-Wahl (wohl als Gegenstatement) derart lahmarschig gestalten muss, dass dir schon ein paar Stunden später nix mehr dazu einfällt, was du darüber bloggen könntest. Selten so einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px; ; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ich weiß nicht, wer dem ORF den Tipp gegeben hat, dass &#8211; nur weil ATV eine Live-Wahlkonfrontation vor 2000 Menschen am Start hat &#8211; er seine &#8220;<a href="http://wien.orf.at/stories/473594/">Elefantenrunde</a>&#8221; zur Wien-Wahl (wohl als Gegenstatement) derart lahmarschig gestalten muss, dass dir schon ein paar Stunden später nix mehr dazu einfällt, was du darüber bloggen könntest. Selten so einen provinziellen Polit-Talk gesehen, wie den am gestrigen Vormittag auf ORF2 . Kraftlos und stinkefad!</p>
<p>ATV präsentiert am selben Abend sein neues Live-Format &#8220;<a href="http://atv.at/contentset/821732">Meine Wahl &#8211; Match um Wien</a>&#8220;. Ich hatte die Ehre und Freude das Geschehen vorort in der Wiener Stadthalle zu verfolgen. Die vier SpitzenkandidatInnen bekommen Fragen von ZuseherInnen und dem Moderationsduo Sylvia Saringer und Meinrad Knapp gestellt und beantworten diese vor 2000 (jeweils in Parteiblocks gepackte) ZuseherInnen. Eine Stimmung wie im Stadion. Und ich war mir gar nicht sicher, ob das Gegröle, Gejuble und Gebuhe der Fanblocks von SPÖ, ÖVP, Grüne und FPÖ sich mit einer politischen Talkrunde ausgehen können. Doch: Es funktioniert. Ein sehr spannendes, packendes und (zumindest hierzulande) neues Format.</p>
<p>Diese Situation &#8220;Bierzelt-Atmo meets Polit-TV&#8221; war wohl auch für die vier KandidatInnen neu. Sie können recht unterschiedlich damit umgehen.</p>
<p><strong>Michael Häupl</strong><br />
versteht es vor allem in der zweiten Hälfte der Sendung perfekt mit diesem Format zu jonglieren. Er kann durch gut gesetzte Wuchteln und klare Sager punkten und weiß mit dem nötigen Unterhaltungswert dieser Show entsprechend zu spielen, ohne dabei auf die politische Botschaft zu vergessen. Von seiner Politik bin ich nicht immer begeistert, dieser Auftritt allerdings war super.</p>
<p><strong>Maria Vassilakou</strong><br />
ist für mich die klare Siegerin der Argumente. Sie lässt sich nicht vom gegnerischen Anhang aus der Ruhe bringen, hat die große Masse hervorragend im Griff und versteht es gekonnt, ihr Programm, ihre Antworten perfekt im Talk zu platzieren. Der aktuelle Aufwind der Grünen im Finale dieses Wahlkampfs wird durch die fehlerlose und sehr feine Performance ihrer Spitzenkandidatin gelungen auf den Punkt gebracht.</p>
<p><strong>Christine Marek</strong><br />
hat&#8217;s ja an sich nicht leicht. Musste sie doch im Laufe der letzten Wochen ihr eigenes (für ÖVP-Verhältnisse durchaus erträgliches) Ego ablegen und zunehmend einen auf Hardliner-Fekter-Bande machen. Wer sich im Zuge eines Wahlkampfs derart plump eine neue Persönlichkeit bastelt, kann gar nicht natürlich rüberkommen. Und die Tausendschaft im Publikum macht dieses Unternehmen auch nicht leichter. Marek gibt sich unsicher und künstlich und ist überfordert mit der neuen TV-Aufgabe.</p>
<p><strong>HC Strache</strong><br />
darf allerdings ungeschlagen den Titel &#8220;König der Hilflosigkeit&#8221; für sich in Anspruch nehmen. Ich war verwundert. Bin ich doch davon ausgegangen, dass ein fettes Publikum aus dem Superhetzer das absolute Maximum  holen und er mit dieser neuen Situation hervorragend umgehen können wird. Kann er aber gar nicht. Sein blutloses NLP-Gestammel passt sowas von überhaupt nicht in den Abend, dass selbst seine mitgebrachten Fans manchmal Schwierigkeiten haben, wo sie denn jetzt jubeln sollen und wo nicht.  Jämmerlich, wehleidig und hilflos, wie ich ihn zuvor nur bei &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=-JUhh_ng07M">Wir sind Kaiser</a>&#8221; erlebt habe.</p>
<p>Foto via Flickr von <a href="http://www.flickr.com/photos/geralds_1311/3752557694/">geralds_1311</a> (CC-Lizenz)</p>
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		<title>Die fabelhafte Welt des Hermann Schützenhöfer</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 14:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wahlabende gestalten sich meiner Wahrnehmung nach die letzten Jahre eigentlich immer gleich. Die Großparteien verlieren und geben das nicht zu. Die Freiheitlichen gewinnen, weil sie sich irgendwann davor mal gesplittet oder zerstritten haben. Die Grünen gewinnen oder verlieren ein bissi und jedem/r ist’s wurscht. So auch gestern in der Steiermark. Originell erscheinen mir dabei immer [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Wahlabende gestalten sich meiner Wahrnehmung nach die letzten Jahre eigentlich immer gleich. Die Großparteien verlieren und geben das nicht zu. Die Freiheitlichen gewinnen, weil sie sich irgendwann davor mal gesplittet oder zerstritten haben. Die Grünen gewinnen oder verlieren ein bissi und jedem/r ist’s wurscht. So auch <a href="http://derstandard.at/1285199271186/Vorlaeufiges-Endergebnis-SP-behauptet-ersten-Platz-vor-VP-FP-verdoppelt-sich">gestern in der Steiermark</a>.</p>
<p>Originell erscheinen mir dabei immer wieder die Argumente von SPÖ und ÖVP. Waren sich doch beide Parteien auch gestern nach der steirischen Landtagswahl nicht zu blöd dafür, von einer „beispielslosen Aufholjagd“ zu sprechen.</p>
<p>Den Vogel abgeschossen hat in diesem Zusammenhang allerdings Hermann Schützenhöfer, Spitzenkandidat der ÖVP. Er wollte Landeshauptmann werden, wurde aber nur Zweiter hinter Franz Voves und der SPÖ. Er brauchte also ein Argument, dass ihn dennoch als Sieger erscheinen ließ. Und er hat auch eines gefunden.</p>
<p>Immer wieder betonte er in sämtlichen Interviews, dass es noch nie einer Partei, die beim letzten Urnengang den Landeshauptmann verloren hatte, gelungen sei, diesen bei der unmittelbar nächsten Wahl wieder zurück zu erobern; eine an sich schon etwas eigenwillige Ausgrabung einer sperrigen Statistik.</p>
<p>Stellt sich nur noch die Frage, wer auf die Idee gekommen ist, Schützenhofer mit dieser Argumentationskeule rumschwingen zu lassen.</p>
<p>Immerhin ist es ihm ja auch nicht gelungen.<br />
Seltsam eigentlich.</p>
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		<item>
		<title>Hallo SPÖ! Mit dieser Kotz-ÖVP wollt ihr in Wien regieren?</title>
		<link>http://franz-joseph.at/2010/06/29/hallo-spo-mit-dieser-kotz-ovp-wollt-ihr-in-wien-regieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 13:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die SPÖ wird im Herbst 2010 in Wien die absolute Mehrheit verlieren. Davon bin zumindest ich überzeugt. Der rote Machtrausch hat ausgedient und das ist gut so. Die SPÖ wird stärkste Partei bleiben und den Bürgermeister (das &#8220;&#8230;In&#8221; kann ich mir in diesem Fall mit ziemlicher Sicherheit sparen) stellen. Das heißt: die Roten werden einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px; ; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Ffranz-joseph.at%2F2010%2F06%2F29%2Fhallo-spo-mit-dieser-kotz-ovp-wollt-ihr-in-wien-regieren%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Ffranz-joseph.at%2F2010%2F06%2F29%2Fhallo-spo-mit-dieser-kotz-ovp-wollt-ihr-in-wien-regieren%2F&amp;source=franzjoseph&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Die SPÖ wird im Herbst 2010 in Wien die absolute Mehrheit verlieren. Davon bin zumindest ich überzeugt. Der rote Machtrausch hat ausgedient und das ist gut so. Die SPÖ wird stärkste Partei bleiben und den Bürgermeister (das &#8220;&#8230;In&#8221; kann ich mir in diesem Fall mit ziemlicher Sicherheit sparen) stellen. Das heißt: die Roten werden einen Koalitionspartner brauchen. Nachdem die SPÖ Wien bekanntlich auch ihre guten Seiten hat, vermute ich sehr, dass die FPÖ aus dem Kreis der für Kooperationen möglichen Parteien ausscheidet. Patzer in diese Richtung sind der Wiener Landes-SPÖ fast nicht zuzumuten.</p>
<p>Sprich: ÖVP oder Grüne. Ich persönlich würde <a href="http://www.facebook.com/rotgruen">Rot-Grün in Wien</a> für ein tolles, spannendes und politisch attraktives Projekt halten. Aus den Kreisen der Stadtroten hört mensch andere Stimmen. Die SPÖ wird zunächst die Koalitionsfrage vor der Wahl gar nicht erwähnen und alles auf den Erhalt der absoluten Mehrheit setzten. Nachvollziehbar. Aber wenn es um Zusammenarbeit geht, bin ich davon überzeugt, dass besagte Stimmen sich durchsetzen werden und die SPÖ die für sie scheinbar gemütlichere Rot-Schwarz-Variante bevorzugen wird. Von den Grünen &#8211; warum auch immer &#8211; distanziert sich die SPÖ generell auffallend ausnahmslos. Schwarz-Grün-Kombis gibt&#8217;s bereits in Österreich, rot-grün wäre ein Novum.</p>
<p>Aber ich bin gespannt, wie die angeblich so linken Kreise in der SPÖ auf diesen neuen, schwarzen Lieblingskoalitionspartner reagieren werden. Wollten die Stadtschwarzen ursprünglich nicht einen liberalen, urbanen, jungen und dynamischen Weg fahren? Gut, dass sie das mal betont haben. Denn viel ist nicht davon übrig geblieben.  Die ÖVP-Wien-Chefin Christine Marek fällt bis jetzt nur durch Rufe nach <a href="http://wien.oevp.at/20114/?MP=61-157">Stadtwache</a>, <a href="http://kurier.at/nachrichten/1996091.php">Burkaverbot</a> und <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/572036/index.do">Militärpolizei</a> auf. Dafür braucht es wirklich keine ÖVP. Wir haben genügend Parteien im Lande, die diesen Dreckskurs leidenschaftlich abdecken: blaue, orange und sämtliche Mischformen.</p>
<p>Mit der aktuellen <a href="http://wien.oevp.at/19999/">Kampagne</a> schießt die ÖVP allerdings den Vogel ab:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-455" src="http://franz-joseph.at/wp-content/uploads/screenshot-oevp-wien.png" alt="" width="410" height="195" /></p>
<p>Ja, über Bildung muss gesprochen werden. Da gäbe es auch viel zu tun. Österreichweit &#8211; und auch in Wien. Aber: die Reduktion der Message auf diesen Pro-Deutsch-Slogan kann und will ausschließlich die Klientel der Freiheitlichen ansprechen. Die ÖVP Wien hat offensichtlich keineswegs ihren Platz in der urbanen Mitte gefunden, sondern sie rutscht &#8211; bereits in dieser Phase des Wahlkampfs &#8211; unweigerlich nach rechts. Das Gute daran: Es wird ihr ein katastrophales Wahlergebnis bescheren. Denn GrünwählerInnen sind damit nicht abzuholen. Die FP-WählerInnen werden beim Schmied bleiben. Und die SP-Flüchtlinge sind mit den beiden erwähnten Alternativen gut versorgt.</p>
<p>Bleibt also die Frage, was denn die SPÖ mit diesen Stadtschwarzen anfangen können wird. Soll Wien &#8211; wie im Bund &#8211; von einer roten Regierung geführt werden, die allein zur Machterhaltung die rechten Triebe der ÖVP duldet? Wird Christine Marek zur Maria Fekter der Bundeshauptstadt? Werden die Paradelinken der SPÖ &#8211; wie bisher immer &#8211; beide Augen zumachen und mitschwimmen? Ich hoffe nicht. Aber ich fürchte sehr , dass es so kommen könnte.</p>
<p>PS: Guter Input zur ÖVP-Kampagne von Jana Herwig: <a href="http://digiom.posterous.com/liebe-Ovp-wenn-schon-oasch-dann-bitte-richtig">Liebe ÖVP, wenn schon oasch, dann bitte richtig!</a><br />
Header-Foto via <a href="http://avin.soup.io/post/61613624/VP-Plakat-Wieder-mal-unter-aller-Sau">Avin Fathulla</a></p>
<p><strong>Update: 04.07.2010</strong><br />
Ist ja nicht das erstemal, dass die (in diesem Fall Bundes-)ÖVP einen auf Strache macht:</p>
<p><a title="ÖVP —  8 von dugspr — Home for Good bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/dugspr/2856338134/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3288/2856338134_14c7d425d1.jpg" alt="ÖVP —  8" width="351" height="500" /></a></p>
<p>Foto (aus dem NR-Wahlkampf 2008) von <a href="http://www.flickr.com/photos/dugspr">dugspr</a> via <a href="http://www.flickr.com/photos/dugspr/2856338134/">Flickr</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a>)</p>
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		<title>Welche Drogen nimmt eigentlich die SPÖ Wien?</title>
		<link>http://franz-joseph.at/2010/04/20/welche-drogen-nimmt-eigentlich-die-spo-wien/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 17:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich keine. Aber die gestrige Aussendung der Wiener Roten („Opposition will sozialdemokratisches Wien zerstören! FPÖ, ÖVP und Grüne packeln, um SPÖ-Bürgermeister zu verhindern!“) lässt mich am ersten Blick ähnliches vermuten und verleitet regelrecht zur kecken Headline. Ausgangspunkt für die rote Panikattacke sei die Aussage des FPÖ-Klubobmanns Eduard Schock, dass Grüne, ÖVP und FPÖ „noch einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px; ; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Wahrscheinlich keine. Aber die gestrige <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100419_OTS0193/sp-deutsch-opposition-will-sozialdemokratisches-wien-zerstoeren">Aussendung der Wiener Roten</a> („Opposition  will sozialdemokratisches Wien zerstören! FPÖ, ÖVP und Grüne packeln, um  SPÖ-Bürgermeister zu verhindern!“) lässt mich am ersten Blick ähnliches vermuten  und verleitet regelrecht zur kecken Headline.</p>
<p>Ausgangspunkt für die  rote Panikattacke sei die Aussage des FPÖ-Klubobmanns Eduard Schock, dass Grüne,  ÖVP und FPÖ „noch einige Überraschungen bereit“ hätten. Punkt, das war’s. Der  Rest ist &#8211; meines Erachtens &#8211; nicht einmal Interpretation, sondern bewusste  Steuerung der SPÖ. Und das auf einem Niveau unter aller Sau.</p>
<p>Zwei Tweets  zum Thema des Wiener SP-Klubobmanns <a href="http://twitter.com/SiegiLindenmayr">Siegi Lindenmayr</a> irritieren mich  außerdem:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-301" style="border: 2px solid black;" src="http://franz-joseph.at/wp-content/uploads/tweet-lindenmayr.png" alt="" width="455" height="165" /></p>
<p>Zum <a href="http://twitter.com/SiegiLindenmayr/status/12507671478">ersten Tweet</a>: Die FPÖ bestätigt Gespräche?  Aha. Da fragt die SPÖ offensichtlich nicht bei den Grünen nach, sondern glaubt  den Blauen. Das spricht doch – wenn schon Deutung – eher für ein rot-blaues  Vertrauensverhältnis. Oder?</p>
<p>Zum <a href="http://twitter.com/SiegiLindenmayr/status/12507571231">zweiten Tweet</a>: Immer mehr schwarz-grüne  Koalitionen? Aha again. Könnte sich bitte jemand die Mühe machen, alle  rot-schwarzen Koalitionen der zweiten Republik zusammen zu schreiben.  Kooperieren mit Schwarz ist bei der SPÖ offensichtlich immer nur dann kacki,  wenn’s um die Grünen geht.</p>
<p>Mensch kann von den Grünen halten, was  mensch will. Aber eines ist der Partei keinesfalls vorzuwerfen: Die Liebäugelei mit Strache &amp; Co. Im Gegenteil: Die FPÖ steht manchen immer wieder zuviel im Mittelpunkt der grünen  Aufmerksamkeit. Von einer Nähe kann nie und nimmer die Rede sein! Zumindest habe  ich noch nie derartiges irgendwo wahrgenommen.</p>
<p>Sprich: Die SPÖ will den  WienerInnen mit allen Mitteln ins Gehirn trichtern, dass die rote Absolute der einzig  wahre Segen für die Stadt sei, und stellt Grün (!) und Blau (!) auf eine Ebene. Und  dafür gibt’s eben nur folgende Erklärungsmöglichkeiten: verzerrte Wahrnehmung, boshafte Absicht oder – doch Rausch?</p>
<p>Header via <a href="http://www.flickr.com/photos/sabeth718/3525353243/">flickr</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/sabeth718/">sabeth781 / Ray</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC-Lizenz</a>)<br />
Screenshot von <a href="http://twitter.com/SiegiLindenmayr">twitter.com/SiegiLindenmayr</a></p>
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		<title>10 Jahre Nazi-Salonfähigkeit. Danke, Schüssel!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 16:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Haider]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Schüssel]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 4. Februar 2000 wurde in Österreich erstmals eine ÖVP/FPÖ-Regierung angelobt. Die ach so christliche Volkspartei wollte den Roten so richtig eines auswischen und nach dreißig Jahren endlich wieder einmal den Kanzler stellen. Da war es auch wurst, dass die Schwarzen eigentlich dritte waren und man diese Regierung mit Jörg Haider und der rechtsextremen FPÖ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px; ; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Am 4. Februar 2000 wurde in Österreich erstmals eine <strong>ÖVP/FPÖ-Regierung</strong> angelobt. Die ach so christliche Volkspartei wollte den Roten so richtig eines auswischen und nach dreißig Jahren endlich wieder einmal den Kanzler stellen. Da war es auch wurst, dass die Schwarzen eigentlich dritte waren und man diese Regierung mit Jörg Haider und der rechtsextremen FPÖ bilden musste.</p>
<p>Die ÖVP hat sich <strong>Nazis in die Regierung </strong>geholt und damit die Republik (und auch sich selbst) nachhaltig vergiftet. Wie soll ich heute einem/r JungwählerIn sagen, dass Parteien wie BZÖ und FPÖ niemals regieren dürfen, wenn er/sie doch unter einer solchen Regierung aufgewachsen ist. Vielen Dank, Wolfgang Schüssel, dass du rechtsextremes IdiotInnentum in Österreich wieder salonfähig gemacht hast!</p>
<p>Eben lese ich im <strong>BäckBlog </strong>den Beitrag <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/02/02/10-jahre-wende-mein-rueckblick/">&#8220;10 Jahre Wende &#8211; Mein Rückblick&#8221; </a>. Dass der von mir sehr geschätze Schulfreund und Blog-Nachbar Gerald Bäck damals anders dachte als ich,  ist mir natürlich nicht neu. Aber einige Punkte im Bäckschen Beitrag kann ich einfach nicht so stehen lassen.</p>
<p>Nazis zu tolerieren und einzubinden, nur weil einem/r die große Koaltion zu langweilig ist, ist schlicht Schwachsinn. Die FPÖ bot damals keinen Ausweg, sondern sie hätte erst gar nicht mitspielen dürfen. Ja, dann hätte Jörg Haider eventuell die relative Mehrheit bekommen. Scheiß drauf! Ein Schulterschluss zwischen Rot/Schwarz/Grün hätte gut bewirken können: Ohne Absoluter geht da gar nix, Jörg! Nicht mit uns!</p>
<p><strong>Thomas Klestil </strong>hat sich gut verhalten. Er hat mit eisener Miene uns und der Welt gezeigt, dass so etwas einfach nicht sein darf. Zwei der von Schüssel und Haider vorgeschlagenen Drecksminister hat Klestil erst gar nicht angenommen. Und &#8220;SPÖ-Knecht&#8221; war UHBP auch keiner, sondern eben &#8211; und das eigentlich überraschend &#8211; überparteilich vernünftig.</p>
<p>Der große Irrtum: <strong>Hetzerische Politik </strong>und <strong>rechtsradikales Gedankengut </strong>werden auch nicht besser durch die immer wieder betonte &#8220;demokratische, parlamentarische Legitimation&#8221;. Nur weil etwas durch repräsentative Demokratie abgedeckt  scheint, heißt es noch lange nicht, dass es ok ist. Deshalb auch wichtig und gut: Die EU-Sanktionen, die eigentlich eh ein Lercherlschaß waren. Ja, ich will dass das Ausland nicht zuschaut, wenn ein machtgeiler Bundeskanzler sich die Nazibande ins Boot hot. Wer hier von Einmischung aus dem Ausland spricht, muss den Vergleich mit der blau/orangen Front in Kärnten ertragen: Mia san mia!</p>
<p>Samma mir? Ich nicht.</p>
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