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	<title>Franz Joseph Blog &#187; facebook</title>
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	<description>Privat. Politisch. Pikant.</description>
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		<title>Faymann 2.0 &#8211; FAIL des Jahres</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 20:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskanzler]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Faymann]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wollte nicht darüber bloggen und mich darauf verlassen, dass das gefälligst andere übernehmen. Nun habe ich den Beitrag des grundsätzlich geschätzten Dominik Leitner auf neuwal.com gelesen und muss doch in die Tasten hauen. Sein Fazit: „Ein Fail des Bundeskanzlers? Bisher: Mitnichten.“ Weiters ebendort: „Twitter wird kaum bedient, auf Facebook kann man nicht selber auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px; ; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ich wollte nicht darüber bloggen und mich darauf verlassen, dass das gefälligst andere übernehmen. Nun habe ich den <a href="http://neuwal.com/index.php/2011/11/02/werner-faymann-2-0-das-resumee-nach-einer-woche/">Beitrag</a> des grundsätzlich geschätzten <a href="http://twitter.com/#!/just4ikarus">Dominik Leitner</a> auf neuwal.com gelesen und muss doch in die Tasten hauen. Sein Fazit:</p>
<blockquote><p>„Ein Fail des Bundeskanzlers? Bisher: Mitnichten.“</p></blockquote>
<p>Weiters ebendort:</p>
<blockquote><p>„Twitter wird kaum bedient, auf Facebook kann man nicht selber auf die Pinnwand schreiben, die Website ist nur ein Feed, die App eher sinnfrei. Aber wenn man es genau nimmt, ist der Social Media Auftritt des Kanzlers bis jetzt (und bis auf Twitter) sehr gut gelungen.“</p></blockquote>
<p>Gelungen? Finde ich gar nicht. Und zwar nicht, weil ich so ein engstirniger Web-Fuzzi bin, dass ich bei jedem Mini-Fail die Krise bekomme, sondern weil Faymanns Einstieg in die sozialen Medien aufs Wesentlichste vergisst. <a href="http://www.lenadoppel.com/">Lena Doppel</a> hat in einem <a href="http://prezi.com/a3qfz3egjrqq/4-q-modell/">Prezi die entsprechenden Eckpfeiler</a> schön zusammengefasst: Die 4 Quadranten der Social Media Kommunikation: Informieren, Amüsieren, Engagieren, Kommunizieren. Der Kanzler und sein Team informieren. Und sonst nix. Das ist nicht Social Media.</p>
<p>Das wiederum kann uns zwar auch wurscht sein, sollte es aber nicht. Denn die  Social-Media-Kiste des Kanzlers kostet sauviel Steuergeld, was grundsätzlich auch ok wäre. Gutes kostet eben Kohle, geht klar.  Aber dann erlaube ich mir als keiner Staatsmaxi den entsprechenden Anspruch auf Qualität einzufordern. Und der sagt mir: Ein Kanzler in den sozialen Medien kann eigentlich ruhig noch einen Schritt weiter gehen. Er kann aufs Informieren im Grunde komplett verzichten. Dazu hat er ohnedies Kanäle genug. Es sollte sich in diesem Fall alles nur um Teilhabe, Austausch, Miteinander, Engagement, Sichumhören, Fühlerausstrecken, Zuhören, Abstimmen, Mitgestalten und derlei drehen. Wäre das nicht <em>die </em>Chance gewesen, diesbezüglich bahnbrechendes in Österreich auf die Beine zu stellen? Ja, wenn ich in diesem Zusammenhang von einem 6stelligen Eurobetrag und einem 9Köpfigen Team höre, will ich gefälligst auch bahnbrechendes erwarten dürfen. Aber von bahnbrechend ist der Kanzler kilometerweit entfernt. Nicht einmal zufriedenstellend trifft zu. Nicht einmal annähernd.</p>
<p>Die <a href="http://www.facebook.com/bundeskanzlerfaymann">Facebook-Seite</a> ist eine reine Info-Schleuder mit bissi Reaktion auf Kommentare. Das hätte eine 90ies-Website mit Gästebuch auch hinbekommen.</p>
<p>Und <a href="http://twitter.com/#!/teamkanzler">Twitter </a>wurde bis jetzt komplett vergackt. Keine Reaktion auf Kritisches, keine Konstanz, kein Charme, keine echte Kommunikation. Da nützt es auch nichts, dass darauf hingewiesen wird, dass der Account nur als „Hinweismedium zum Anteasern“ verwendet wird. Woher soll das der/die gemeine Twitter-UserIn wissen? Und: Was heißt das überhaupt? Das wäre ja so, als würde ich sagen: „Falls wer anruft: Ich heb ab, sag aber nix, weil ich das Telefon als Hinweismedium zum Anteasern’ nutze.“ Schwachsinn. In beiden Fällen.</p>
<p>Also: Facebook umdrehen &#8211; und die Menschen reden und den Kanzler und sein Team reagieren lassen. Und wenn der Kanzler nicht twittern will, dann soll er es eben bleiben lassen. Wäre ja auch nicht so schlimm.</p>
<p>Am Rande: Faymann verheimlicht auch nicht, wie sehr er auf der Social Media Seife steht. Sein Auftakt auf youtube hat den Fail ja schon angekündigt &#8211; oder besser: <em>angeteasert</em>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uNkEB8VHV2s?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/v/uNkEB8VHV2s?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Facebook: &#8220;Gefällt mir&#8221; gefällt mir nicht!</title>
		<link>http://franz-joseph.at/2010/05/05/facebook-gefaellt-mir-gefaellt-mir-nicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 23:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Neu ist, &#8230; &#8230; dass facebook sich seit kurzem vermehrt ins gesamte Web rausbeugt. Websites und Blogs können den facebook-Button &#8220;Gefällt mir&#8221; auf ihre Beiträge pappen. Ein Klick und deine Fratze und/oder dein Name erscheint im Beitrag. Der Umstand des Gefallenfindens findet sich wieder im facebook-Newsfeed der FreundInnen des/der Klickenden. Der Link erlebt Verbreitung. Super. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px; ; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Ffranz-joseph.at%2F2010%2F05%2F05%2Ffacebook-gefaellt-mir-gefaellt-mir-nicht%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Ffranz-joseph.at%2F2010%2F05%2F05%2Ffacebook-gefaellt-mir-gefaellt-mir-nicht%2F&amp;source=franzjoseph&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><strong>Neu ist, &#8230;</strong></p>
<p>&#8230; dass facebook sich seit kurzem vermehrt ins gesamte Web rausbeugt. Websites und Blogs können den facebook-Button &#8220;Gefällt mir&#8221; auf ihre Beiträge pappen. Ein Klick und deine Fratze und/oder dein Name erscheint im Beitrag. Der Umstand des Gefallenfindens findet sich wieder im facebook-Newsfeed der FreundInnen des/der Klickenden. Der Link erlebt Verbreitung. Super.</p>
<p>&#8230; dass sich der &#8220;Gefällt mir&#8221; Button auch in meinem Blog findet. facebook-UserInnen können ihren Gefallen künftig per Klick äußern. Zur Kommunikation des Miesfindens müsst ihr weiterhin eigene Gedanken in Kommentare zaubern.</p>
<p>&#8230; dass mein Blog jetzt eine <a href="http://www.facebook.com/franzjosephblog">facebook-Seite</a> hat.</p>
<p>&#8230; dass diese facebook-Seiten generell jetzt nicht mehr &#8220;Fan-Seiten&#8221; heißen, sondern ebenfalls auf die Formulierung &#8220;gefällt mir&#8221; zurück greifen.</p>
<p><strong>Letzteres gefällt mir nicht.</strong></p>
<p>Ich kann verstehen, dass Fansein nicht allen behagt und ein &#8220;Max gefällt Franz Joseph Blog&#8221; im Newsfeed schmucker kommt als &#8220;Max ist jetzt ein Fan von Franz Joseph Blog&#8221;.</p>
<p>Dennoch hat diese Änderung des Wordings zwei Tücken:</p>
<p>Zum einen (insbesondere im Deutschen): Wie nenne ich diese Menschen nun? Früher waren sie (zumindest im facebookschen Sinne) &#8220;Fans&#8221;. &#8220;Gefällt mir&#8221; kann nicht personalisiert werden. Sind das jetzt &#8220;Gefällt mirs&#8221;? Oder wie?</p>
<p>Zum anderen hätte ich es generell für sinnvoller gehalten, wenn facebook sich am Wording von <a href="http://twitter.com">twitter</a> orientiert hätte: Dort sprechen wir von Followers. Das hätte für facebook-Seiten durchaus Sinn gemacht. Denn dann könnte ich auch den Kommunikationsfluss von Seiten abonnieren ohne unmittelbar Sympathie ausdrücken zu müssen. &#8220;Max folgt jetzt Franz Joseph Blog&#8221; wäre doch eine stimmige Variante. Oder?</p>
<p>Foto via <a href="http://www.flickr.com/photos/pshab/498122926/">flickr</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/pshab">pshab</a> (CC-Lizenz)</p>
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		<title>Wie tragbar sind Facebook-FreundInnen von HC Strache?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 19:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Joseph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Strache]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen kündigen viele Facebook-UserInnen ihre entsprechende &#8220;Freundschaft&#8221; zu Menschen, die im selben Netzwerk auch mit HC Strache befreundet sind. Sogar eine Gruppe zum Thema wurde gegründet: &#8220;Gemeinsame Freunde mit HC Strache? Nein danke&#8230;&#8220;. Nicht alle halten diesen Schritt für nachvollziehbar. Das Blog &#8220;Alte Knacker&#8221; bezeichnet ihn (durchaus der eigenen Linie entsprechend)  als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px; ; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>In den letzten Wochen kündigen viele Facebook-UserInnen ihre entsprechende &#8220;Freundschaft&#8221; zu Menschen, die im selben Netzwerk auch mit HC Strache befreundet sind. Sogar eine Gruppe zum Thema wurde gegründet: &#8220;<a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=304172496669">Gemeinsame Freunde mit HC Strache? Nein danke&#8230;</a>&#8220;.</p>
<p>Nicht alle halten diesen Schritt für nachvollziehbar. Das Blog &#8220;Alte Knacker&#8221; bezeichnet ihn (durchaus der eigenen Linie entsprechend)  als &#8220;<a href="http://www.alteknacker.at/2010/02/22/strachefans-entfrienden.html">kindisch und kurzsichtig</a>&#8220;. Gerald Bäck zweifelt am Sinn und sieht eher eine <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/02/24/hc-strache-for-uhbp/">Modeerscheinung</a> dahinter.</p>
<p>Ich selbst hatte drei Menschen in meinem Facebook-FreundInnenkreis, die nicht nur mit mir, sondern eben auch mit HC Strache befreundet waren. Und ich habe gezögert, diese zu entfrienden. Eine kleine Prise &#8220;Scheiß drauf!&#8221; jagte mir durch den Schädel und den Vorwurf des Trendreitens wollte ich mir obendrein ersparen. Bis ich&#8217;s gemacht habe: quasi aus heiterem Himmel &#8211; die entsprechenden Friends kannte ich nicht mal richtig. Und ich bekam Schulterklopf und Prügel dafür. Egal.</p>
<p>Durch diesen Schritt und die vermehrte Kommunikation im Netz zum Thema habe ich allerdings begonnen, darüber nachzudenken. Der Knackpunkt der Frage, ob entsprechende Skepsis angebracht sei oder nicht, steckt meines Erachtens im Facebook-Wörtchen &#8220;FreundIn&#8221;. Würde Facebook von &#8220;Kontakten&#8221; sprechen, wäre das alles überhaupt kein Thema. Es sind aber &#8220;FreundInnen&#8221;. Und die Definition von Freundschaft ist schon im Offline-Leben nicht einfach &#8211; und jetzt eben auch online immer wieder auseinander driftend. Alleine die unterschiedliche Anzahl an FreundInnen auf Facebook zeigt, wie abweichend einzelne UserInnen ihre Facebook-Freundschaften definieren. Wer 2500 Friends hat, vermittelt ein ganz anderes Bild, als jemand, der/die seine/ihre 25 privaten Kumpels bei Facebook geaddet hat.</p>
<p>Die gern gestellte Frage: Soll die politische Einstellung eines Menschen meine (wenn auch nur Facebook-)Freundschaft beeinflussen? Nicht unbedingt. Ich selbst bewege mich eher in grünem und linkem Umfeld und pflege natürlich auch freundschaftliche Kontakte zu konservativen und mehr rechts orientierten Personen. Kann durchaus prickelnd sein, mit FreundInnen, die mensch grundsätzlich mag, über abweichende Perspektiven zu diskutieren, dabei Bier zu trinken und sonstigen Schwachsinn zu labbern.</p>
<p>Aber bei Strache? Bei dieser FPÖ? Da muss und will ich das anders sehen. Rassismus ist keine politische Einstellung, sondern ein Delikt! &#8211; auch schon etwas abgedroschen (ich weiß), aber immer noch sehr stimmig für mich. HC Strache (auf Facebook und überall anders auch) vermittelt eben mehr als nur eine &#8220;politische Einstellung&#8221;. Da geht&#8217;s um Hetze, Auseinanderdividieren und Angstmachen. Wer festhält, mit so jemandem (in welcher Form auch immer) &#8220;befreundet&#8221; zu sein, muss auch entsprechend Verantwortung dafür übernehmen. Das ist nicht nix.</p>
<p>Bei diesen meinen Gedanken geht&#8217;s mir weniger um meinen konkreten Fall (meine 3 FB-Ex-FreundInnen werden&#8217;s nicht merken und sicher verkraften), sondern um die generelle Frage, ob die FB-Freundschaftskündigungswelle nachvollziehbar ist oder nicht.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">
<h1 id="profile_name">Gemeinsame Freunde mit HC Strache? Nein danke&#8230;</h1>
<p><span id="profile_connect_text" class="hidden_elem"> </span><span id="profile_connect"> <a class="UIButton UIButton_Gray UIButton_CustomIcon UIActionButton" rel="async-post" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=304172496669#"></a></span></p>
</div>
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