10 Jahre Franz Joseph

10 Jahre Franz Joseph

Heute vor 10 Jahren veröffentlichte ich mit meiner damaligen Band Rank die Single „Svoboda“. Für die Menschheit ein kleiner Hupfer, für uns ein wichtiger Schritt. Erstmals schaffte es einer unserer Songs vom gelegentlichen FM4-Einsatz in die A-Rotation des Senders und auf die FM4-Soundselection (Vol. 5).

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Am selben Tag starteten wir unsere „Wir können auch anders Tour“ gemeinsam mit „99“ (aus denen später Dynamo99 wurden) im Wiener Chelsea, wo sich im übrigen auch Breiti und Campino von den Toten Hosen eingefunden hatten. Ok, ich geb’s zu: Sie waren eher zufällig dort.

Außerdem legte ich mir im Zuge dieses Releases den Nickname „Franz Joseph“ zu. Den wiederum hatten mir eine Tour zuvor Menschen in Deutschland verpasst, die es offensichtlich amüsant fanden, dass ein Wiener wirklich Franz heißt. Aus trinkfreudigen Veräppelungen rund um „Franzl“ kam später in Kombi mit norddeutschen Austro- und Kaiserschmähversuchen das Joseph dazu. Ich hab’s genommen und mit dem Release von Svoboda behalten. Gerne.

Seitdem nenne ich mich auf der Bühne und im Netz „Franz Joseph“. Ich habe mittlerweile einen derart engen Bezug zu diesem Namen, dass ich auch bei sämtlichen Outputs nicht das Gefühl habe anonym aufzutreten, sondern unter meinem echten Namen. Heute erst recht. An meinem zehnten Geburtstag. Prost.

PS.: 2001 lösten sich Rank auf. Whoozn, Miguel und ich starteten darauf den Houseverstand unter der Obhut von Martin Moped, der im Zuge dessen die MedienManufaktur Wien gegründet hat und mit dem ich mich heute als “Gebrüder Moped” auf Kabarettbühnen herumtreibe. Von ihm stammt auch der Text von Svoboda.

Meister Paa, Beatbastler von Rank, ist im Jänner 2008 traurigerweise verstorben.

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